Hashimoto Ernährungstipps

Bei bestehender Hashimoto-Thyreoiditis kann durch die Hormonschwankungen Ihr Stoffwechsel sowohl verlangsamt als auch beschleunigt sein. Daher ist es wichtig, dass Sie genau hinhören, wie es Ihnen gerade geht und was Sie brauchen, um sich fit, gelassen und gesund zu fühlen. Ihr Körper weiß genau wie es sich anfühlt gesund zu sein und was er braucht um gesund zu werden. Er tendiert ganz natürlich zu dem gesunden Zustand.

In der Literatur gibt es zahlreiche Tipps, welche Lebensmittel man bei Hashimoto lieber vermeiden soll und welche die Krankheit günstig beeinflussen können. In Büchern von amerikanischen Ärzten werden auch zahlreiche Nährstoffergänzungen empfohlen. Ärzte und Therapeuten aus dem europäischen Raum sind eher der Meinung, dass sich Mangelzustände nicht leicht durch die Verwendung von Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen lassen und empfehlen eher eine ausgewogene Ernährung (Dr. med. Brakebusch & Prof. Dr. med. Heufelder, 2010), Entlastung durch Entgiftung (Weber, 2012) oder Kuren mit Schüßler-Salzen (Dr. med. Rieger, 2014).

Hier ein paar einfache Tipps, wie Sie Ihre Gesundheit durch die Ernährung positiv beeinflussen können. Diese beruhen auf der Erfahrung von Hashimoto-Betroffenen in unserem Familien- und Freundeskreis und von unseren Klienten.

Zu empfehlen

  • Hochwertige Öle (Leinsam-Öl - reich an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, Olivenöl, Rapsöl)
  • Hochwertige Fette (Kokosfett, Butter)
  • Vitamin C (Zitronen, Orangen, Paprika, Kiwi, Sanddorn) – wirken auch antioxidativ
  • Vitamin E (Ölfrüchte, Mandeln, Maisöl, Sonnenblumenkerne, Spinat)
  • Avocado (reich an ungesättigten Fettsäuren, Magnesium , Calcium, Vitamine der B-Gruppe und Vitamin D)
  • Kokosöl
  • Grüne Smoothies
  • Grüner Tee
  • Magnesiumhaltige Nahrungsmittel (Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse, Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne)
  • Eisenhaltige Nahrungsmittel (Eigelb, Linsen, Weiße Bohnen, Erbsen, Hirse, Petersilie)
  • Falls Sie eine Nierenschwäche haben, starten Sie Ihren Tag mit einem Glas Wasser (200ml), in das Sie einen halben Teelöffel Salz verrührt haben, zum Frühstück essen Sie Proteine, Fette/Öle und eine kleine Menge Kohlenhydrate, zum Mittag essen Sie eine kleine Menge Kohlenhydrate, Fette/Öle und Gemüse, zum Abendessen Proteine, Kohlenhydrate, Fette/Öle, drei bis vier Gemüsesorten und Früchte und für die Pausen zwischendurch ähnlich wie zum Frühstück (siehe Wilson, 2001).

Nahrungsmittel, die man lieber vermeiden soll

  • Zucker (raffinierter Zucker, süße Getränke, Soft-Drinks, viele Süßigkeiten)
  • Gluten (z.B. Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel)
  • Amaranth
  • Bulgur
  • Künstlich gehärtete oder teilgehärtete Fette (z.B. Chips, Blätterteigprodukte, Pommes, Popcorn...)
  • Öle in Plastikflaschen
  • Margarine
  • Koriander (wirkt stark entgiftend und ist deshalb sehr vorsichtig zu genießen)
  • Geräucherte Produkte
  • Soja (Milch, Sauce, Proteine, ...)
  • Rotkohl, Blumenkohl
  • Pilze (Shiitake, Maitake)
  • Verarbeitete Fleischprodukte (Salami, Wurst u.ä.)
  • Kaffee
  • Alkohol

Allgemeine Ernährung und Lebensweise-Tipps

  • Setzen Sie sich ganz klare Ziele und verfolgen Sie diese! Arbeiten Sie an Ihrer Gesundheit - gesund werden, gesund sein, gesund bleiben! Wir helfen Ihnen gerne dabei Ihre Ziele zu erreichen!
  • Fall Sie von einer Gewichtszunahme betroffen sind, suchen Sie sich Lebensmittel aus, die einen niedrigen glykämischen Index haben
  • Um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten, essen Sie lieber mehrere kleine Mahlzeiten als wenige große Mahlzeiten und lassen Sie keine Mahlzeit aus, insbesondere nicht den Frühstück
  • Essen Sie Proteine zu Frühstück
  • Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse
  • Vermeiden Sie in Plastikfolie verpackte Lebensmittel
  • Trinken Sie ausreichend Wasser
  • Obstsäfte gelten allgemein als gesund aber enthalten viel Zucker und sind eigentlich in größeren Mengen eher ein Stressfaktor
  • Kauen Sie gut!
  • Schreiben Sie auf, was Sie gegessen haben und wie es Ihnen danach ging
  • Achten Sie auf ausreichen Bewegung!
  • Suchen Sie sich jeden Tag eine Aufgabe aus, die Ihnen Spaß macht, und nehmen Sie sich Zeit für sich
  • Sagen Sie nein zu Energieräubern (Leute, Aufgaben)
  • Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihnen gut tun und Sie wirklich auf Ihrem Weg unterstützen
  • Integrieren Sie Lachen ganz fest in Ihr Leben
  • Machen Sie einen Gute-Laune-Plan für die Tage wenn es Ihnen nicht so gut geht. Machen Sie sich bewusst, was Sie schon alles erreicht haben und welche guten Perspektiven Sie haben
  • Gehen Sie zuversichtlich und optimistisch
  • Nutzen Sie die Kraft der Wörter: Dankbarkeit, Güte, Vertrauen, Willenskraft, Erfolg...

Empfohlene Literatur

Brakebusch Leveke, Dr. med. & Heufelder Armin Prof. Dr. med. (2010) Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis: Ein Ratgeber. W. Zuckschwerdt Verlag GmbH, München.

Corey Michelle (2014) The Thyroid Cure: The Functional Mind-Body Approach to Reversing Your Autoimmune Condition and Reclaiming Your Health! Vibrant Way Press Inc., Taos.

Gronegger Irene (2013) Schilddrüsen-Unterfunktion, Hashimoto und Hormone: Der Schritt-für-Schritt-Ratgeber. CreateSpace Independent Publishing Platform.

Haskell Alexander, Dr. ND (2011) Hope for Hashimoto’s. Advanced Medical Care Inc., Park City.

Kharrazian Datis, DHSc, DC, MS (2010) Why Do I Still Have Thyroid Symptoms? When My Lab Tests Are Normal. Elephant Press LP, Carlsbad.

Rieger Berndt, Dr. med. (2013) Hashimoto Healing: Die ganzheitliche Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis. Zentrum für traditionelle Europäische Medizin, Bamberg.

Rieger Berndt, Dr. med. (2014) Hashimoto-Thyreoiditis richtig behandeln. Zentrum für traditionelle Europäische Medizin, Bamberg.

Seligman Martin EP, PhD (2002) Authentic Happiness: Using the new positive psychology to realize your potential for lasting fulfillment. Free Press, New York.

Weber Birgit (2012) Das Hashimoto Selbsthilfeprogramm. Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München.

Wilson James, ND, DC, PhD (2001) Adrenal Fatigue: The 21st Century Stress Syndrome. Smart Publications, Petaluma.

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